Corona-Hilfen

Beratungsförderung

Für Unternehmen mit Beratungsbedarf gibt es coronabedingt, aber auch generell, die Möglichkeit, sich Beratungsleistungen bezuschussen zu lassen.

Kreis Segeberg

Stand 22.04.2021

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, den in Folge der COVID-19-Pandemie erforderlichen zusätzlichen steuerrechtlichen und sonstigen juristischen Beratungsbedarf gewerblicher Betriebe und Freiberufler zu unterstützen. Kosten, die durch zusätzliche coronabedingte Beratung (steuerlich oder juristisch) entstehen werden gefördert. Die Beratung muss im Zeitraum Oktober 2020 bis Juni 2021 erfolgen. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Alle Informationen über wer ist antragsberechtigt, Zuwendungsvoraussetzungen, Umfang und Höhe sowie Antragsverfahren finden Sie hier.

BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

Stand 22.04.2021

Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle gibt es ein Angebot zur Förderung unternehmerischen Know-hows. Dieses Angebot richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (gemäß EU-Mittelstandsdefinition) und wird als rückzahlungsfreier Zuschuss gewährt.

Der Zuschuss gilt für allgemeine Beratungsleistungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Zudem für unterschiedlichste Spezialthemen, wie bspw. Mitarbeiter oder Unternehmer mit Migrationshintergrund, Führungskräftegewinnung, Gleichstellung oder Nachhaltigkeit.

Darüber hinaus werden Unternehmen in Schwierigkeiten bei der Unternehmenssicherungsberatung gefördert.

Fragen zur Antragsberechtigung, Antragsstellung und weiteren Themen gibt es hier.

Fördermodell go-digital

Stand 29.04.2021

Durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) autorisierte Beratungsunternehmen stehen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetrieben zur Seite, die sie bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen zum Auf- bzw. Ausbau moderner IT-Systeme fachlich beraten und begleiten. Diese Beratungsunternehmen entlasten die KMU von allen Formalitäten - vom Antrag auf Fördermittel bis zum Nachweis der Verwendung. Die Beratungsleistungen und die konkrete Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen gliedern sich in drei Module:

Modul Digitalisierte Geschäftsprozesse

  • Einführung von e-Business-Software-Lösungen für Gesamt- oder Teilprozesse des Unternehmens einschließlich ihrer möglichst sicheren Abwicklung im Unternehmen. Je nach Wissens-, Erfahrungs- und Umsetzungsstand innerhalb des Unternehmens sind bspw. folgende Beratungs- und Umsetzungsleistungen möglich: Versand- und Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, elektronische Zahlungsverfahren.
  • Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren.

Modul Digitale Markterschließung

  • Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie
  • Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz, gegebenenfalls eines eigenen Web-Shops
  • Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen sowie Social-Media-Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing
  • nachgeordnete Geschäftsprozesse eines Online-Shops, wie bspw. die Warenbereitstellung und Zahlungsverfahren

Modul IT-Sicherheit

  • Risiko- und Sicherheitsanalyse (Bewertung von Bedrohungen und möglichen Schwachstellen) der bestehenden oder neu geplanten betrieblichen IKT-Infrastruktur
  • Maßnahmen zur Initiierung/Optimierung von betrieblichen IT-Sicherheitsmanagementsystemen
  • Ziel: Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden sowie Minimierung von Risiken durch Cyberkriminalität; selbständiger Betrieb von grundlegenden erforderlichen IT-Sicherheitsmaßnahmen.

In der Corona Epidemie wurde das Programm erweitert und go-digital unterstützt nun auch bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Es können demnach für IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum Ziel haben, offiziell unter dem besagten Modul Beratungszuschüsse beantragt und bewilligt werden. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ist jetzt ohne Zuwendungsbescheid möglich.

Die go-digital-Richtlinie läuft planmäßig zum 31. Dezember 2021 aus. Die Wirksamkeit des Programms wird derzeit durch eine Evaluation ermittelt und soll die Weichen für eine mögliche Fortführung stellen. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen jedoch noch keine Informationen hinsichtlich einer Weiterführung der Richtlinie oder etwaiger Änderungen vor. Aus diesem Grund wird die Neu- bzw. Nachautorisierung zum 1. Juni 2021 eingestellt. Mit Blick auf die Bearbeitungszeiten wäre eine Autorisierung und eine sich daran anschließende Einreichung eines Förderantrags nicht mehr innerhalb der Laufzeit möglich. Bereits eingereichte Neu- bzw. Nachautorisierungsanträge werden weiter bearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie hier.