Finanzen / Personal

Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

Der Bund hat ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Ziel der Überbrückungshilfen ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Branchen, die unmittelbar oder mittelbar durch Corona-bedingte Auflagen oder Schließungen betroffen sind, für die Monate Juni bis August 2020 eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren.

Potentielle Antragssteller:innen sollten sich jetzt an ihre Steuerberater:innen bzw. Wirtschafts- und Buchprüfer:innen wenden, da eine Antragsstellung nur über diese möglich ist. Eine Liste von Steuerberatern mit freien Kapazitäten kann über das Postfach der Steuerberaterkammer Schleswig-Holstein (info@stbk-sh.de) angefordert werden.

Grundlegende Fragen zum Antragsverfahren beantwortet auch ein eigens dafür eingerichtetes Call Center: 0431 550733412.

Informationen zur Antragsberechtigung, zu den förderfähigen Kosten, zur Höhe, Auszahlung und Verwendung, Ablauf und weiteres finden Sie hier.

Die Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein zur Gewährung von Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, vom 7. Juli 2020 finden Sie hier.

Mittelstandssicherungsfonds mit zinslosen Darlehen für Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe

Der IB.SH Mittelstandssicherungsfonds soll Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe unterstützen, die unmittelbar im Sinne der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein vom 23.03.2020 durch staatliche Verordnung im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind.

Informationen zu Mittelstandssicherungsfond und die Antragsunterlagen finden Sie unter diesem Link.

Kurzarbeitsgeld

Ansprechpartnerin bei der Arbeitsagentur Norderstedt ist:

Marlies Rathsack
Berufsberaterin
Telefon 040 52652 103
marlies.rathsack@arbeitsagentur.de

Zuständig für das Kurzarbeitsgeld, bei dem der Lohn anteilig zu 60% (bzw. 67% mit Kind) fortgezahlt wird, ist die Bundesagentur für Arbeit. Es gibt eine Hotline für Fragen unter Telefon 0800 4 5555-20 (Arbeitgebende) bzw. Telefon 0800 4 5555-00 (Arbeitnehmende), die von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr besetzt ist.

Weitere detaillierte Informationen von der Arbeitsagentur gibt es unter diesem Link.

Kredite und Bürgschaften

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB-SH) sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben zusammen mit der Hausbank des Unternehmens Kredite und Bürgschaften zu Sonderkonditionen. Die Anträge an IB-SH und KfW stellt die Hausbank. Es gibt bei der KfW unter Telefon 0800 539 9000 eine spezielle Corona-Hilfe-Hotline.

Weitere Informationen wie eine Liste über Kreditinstitute, die Möglichkeit, Fragen per Mail zu stellen oder sich zum Newsletter mit aktuellen Entwicklungen anzumelden, finden Sie unter diesem Link.

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Das Bundesfinanzministerium hat steuerliche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu gehören die Stundung von Steuerzahlungen, die Anpassung von Vorauszahlungen sowie die Aussetzung von Vollstreckungen.

Für die Gewerbesteuer ist die Stadt Norderstedt zuständig.

Telefon 040 53595 344
Fax 040 53595 632
buchhaltung@norderstedt.de

Im Übrigen sind die zuständigen Finanzämter für die Gewährung der Hilfsmaßnahmen berechtigt.

Für Norderstedt ist dies das Finanzamt Bad Segeberg, welches Sie unter der Telefonnummer 04551 54-0 oder per E-Mail an poststelle@fa-bad-segeberg.landsh.de erreichen.

Weitere Informationen vom Bundesfinanzministerium gibt es unter diesem Link.

Beteiligungskapital für Start-Ups und kleine Mittelständler

Zur Überwindung der Corona-Krise können Start-Ups und kleine Mittelständler aus Schleswig-Holstein mit einem Gruppenumsatz bis 75 Mio. € seit dem 16. Juni 2020 aus dem Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein bis zu 800.000 € Eigenkapital in Form von stillen und offenen Beteiligungen beantragen. Gefördert werden alle bilanzstärkenden Maßnahmen insbesondere zur Stärkung der Eigenkapital-Ausstattung und zur Liquiditätssicherung.

Für das Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein steht ein Volumen von insgesamt 15 Mio. € bereit. Es wird zu 70% vom Bund/KfW und zu 30% von der MBG finanziert. Dabei übernimmt das Land eine Garantie von 20%.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH unter diesem Link.