Finanzen / Personal

Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen verlängert bis Dezember 2020

Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe wird die Fördermonate September bis Dezember 2020 umfassen. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober 2020 gestellt werden.

Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Auch während der zweiten Phase der Überbrückungshilfe werden die schon bekannten Informationskanäle bereitstehen:

  • Hotline für potenzielle Antragstellende: 0431 550733412
  • Mailanfragen von potenziellen Antragstellenden an ueberbrueckungshilfe@wimi.landsh.de
  • Hotline für Steuerberater/innen, Wirtschafts- und Buchprüfer/innen und Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen für allgemeine Fragen zu den Förderbedingungen und technische Fragen: 069 273169555

Haben Sie Fragen zu ihrem Bescheid, wenden Sie sich bitte unbedingt an ihren Steuerberater.

Härtefonds Mittelstand

Die Landesregierung hat in enger Abstimmung mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft mbH (MBG) den Härtefallfonds Mittelstand konzipiert. Am 13.07.2020 starteten daher zwei neue Förderprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise:

65 Mio. Euro: IB.SH Härtefallfonds Mittelstand (Darlehensprogramm)

Die Bedingungen und das Antragsverfahren im IB.SH Härtefallfonds Mittelstand sind auf Grundlage des bereits etablierten Verfahrens des IB.SH Mittelstandssicherungsfonds gestaltet. Die Antragstellung erfolgt daher wie bisher über die Hausbank.

Weitere Infos gibt es unter diesem Link.

15 Mio. Euro: MBG Härtefallfonds Mittelstand (Beteiligungsprogramm)

Die Antragstellung im MBG Härtefallfonds Mittelstand erfolgt durch Kund:innen und/oder Steuerberater:innen/Wirtschaftsprüfer:innen direkt bei der MBG.

Gemeinsam mit Hausbanken und ggf. unter Einbindung von Steuerberater:innen/Wirtschaftsprüfer:innen werden hier betroffene haupterwerbliche Unternehmen mit Sitz und/oder Betriebsstätten in Schleswig-Holstein mit Förderdarlehen oder stillen Beteiligungen unterstützt. Wichtige Voraussetzung ist, dass in den Monaten Juli bis Dezember 2020 ein Umsatzausfall von mind. 50% zu erwarten ist. Dabei sollen durch die Corona-Krise bedingte, im Zuge von erwarteten Umsatzausfällen zusätzliche Liquiditätsengpässe / Betriebsmittelbedarfe, die nicht durch bereits gewährte oder beantragte bzw. bewilligte Fördermittel gedeckt sind, finanziert werden.

Mittelstandssicherungsfonds mit zinslosen Darlehen für Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe

Der IB.SH Mittelstandssicherungsfonds soll Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe unterstützen, die unmittelbar im Sinne der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein vom 23.03.2020 durch staatliche Verordnung im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind.

Informationen zu Mittelstandssicherungsfond und die Antragsunterlagen finden Sie unter diesem Link.

Kurzarbeitsgeld

Ansprechpartnerin bei der Arbeitsagentur Norderstedt ist:

Marlies Rathsack
Berufsberaterin
Telefon 040 52652 103
marlies.rathsack@arbeitsagentur.de

Zuständig für das Kurzarbeitsgeld, bei dem der Lohn anteilig zu 60% (bzw. 67% mit Kind) fortgezahlt wird, ist die Bundesagentur für Arbeit. Es gibt eine Hotline für Fragen unter Telefon 0800 4 5555-20 (Arbeitgebende) bzw. Telefon 0800 4 5555-00 (Arbeitnehmende), die von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr besetzt ist.

Weitere detaillierte Informationen von der Arbeitsagentur gibt es unter diesem Link.

Kredite und Bürgschaften

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB-SH) sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben zusammen mit der Hausbank des Unternehmens Kredite und Bürgschaften zu Sonderkonditionen. Die Anträge an IB-SH und KfW stellt die Hausbank. Es gibt bei der KfW unter Telefon 0800 539 9000 eine spezielle Corona-Hilfe-Hotline.

Weitere Informationen wie eine Liste über Kreditinstitute, die Möglichkeit, Fragen per Mail zu stellen oder sich zum Newsletter mit aktuellen Entwicklungen anzumelden, finden Sie unter diesem Link.

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Das Bundesfinanzministerium hat steuerliche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu gehören die Stundung von Steuerzahlungen, die Anpassung von Vorauszahlungen sowie die Aussetzung von Vollstreckungen.

Für die Gewerbesteuer ist die Stadt Norderstedt zuständig.

Telefon 040 53595 344
Fax 040 53595 632
buchhaltung@norderstedt.de

Im Übrigen sind die zuständigen Finanzämter für die Gewährung der Hilfsmaßnahmen berechtigt.

Für Norderstedt ist dies das Finanzamt Bad Segeberg, welches Sie unter der Telefonnummer 04551 54-0 oder per E-Mail an poststelle@fa-bad-segeberg.landsh.de erreichen.

Weitere Informationen vom Bundesfinanzministerium gibt es unter diesem Link.

Beteiligungskapital für Start-Ups und kleine Mittelständler

Zur Überwindung der Corona-Krise können Start-Ups und kleine Mittelständler aus Schleswig-Holstein mit einem Gruppenumsatz bis 75 Mio. € seit dem 16. Juni 2020 aus dem Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein bis zu 800.000 € Eigenkapital in Form von stillen und offenen Beteiligungen beantragen. Gefördert werden alle bilanzstärkenden Maßnahmen insbesondere zur Stärkung der Eigenkapital-Ausstattung und zur Liquiditätssicherung.

Für das Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein steht ein Volumen von insgesamt 15 Mio. € bereit. Es wird zu 70% vom Bund/KfW und zu 30% von der MBG finanziert. Dabei übernimmt das Land eine Garantie von 20%.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH unter diesem Link.